Das Finanzlexikon & Finanzglossar für Begriffe und Definitionen

In unserer Begriffssammlung finden Sie eine große Auswahl an Begriffen, Definitionen und Artikel rund um das Thema Finanzen und nachhaltige Investments. Von A bis Z ist in unserem Finanzlexikon und Finanzglossar alles enthalten.

A

Asset-Klasse

zu deutsch: Vermögensklasse – AktienAnleihen (auch festverzinsliche Wertpapiere oder Renten(papiere) genannt, weil sie so „sicher“ wie die Rente sind) – ImmobilienInfrastruktur Rohstoffe/EdelmetalleWährungen/Krypto Die jeweilige A. ist entweder dem Geld- oder Sachwert zuzuordnen und eignet sich entsprechend für bestimmte Anlagehorizonte. Der sinnvolle taktische und strategische Einsatz der A. unter Berücksichtigung der jeweils vorherrschenden geo- und finanzpolitischen Situation ist die hohe Kunst der Anlageberatung und die Daseinsberechtigung von . Die mittlerweile gut 30 Jahre praktische Erfahrung ist für den Mandanten von unschätzbarem Wert. Im Service-Archiv Quartalsberichte, sind die Einschätzungen der Vergangenheit seit 1999 dokumentiert.

Asset

zu deutsch: Vermögen

Anlageberatung

Wir definieren A. als das Handwerk, den Mandanten in seiner individuellen Situation abzuholen, seine Ziele und persönlichen Herausforderungen zu kennen und vor dem Hintergrund der jeweils vorherrschenden geo- und finanzpolitischen Situation die für ihn sinnvollen Assets nicht nur herauszusuchen – Expertise aus gut 30 Jahren Berufspraxis -, sondern auch die Zusammenhänge verständlich zu machen – „Sie werden die Welt mit anderen Augen verfolgen! Sie werden eine andere Beziehung zu Ihrem Geld leben! –, so dass Sie Ihr maßgeschneidertes Konzept verstehen und anschließend in der praktischen Umsetzung begleiten. Im Anschluss runden regelmäßige Jahresgespräche ab und sichern auch in der Umsetzung Ihre persönliche Zielerreichung. So definieren wir ganzheitliche A.

Allokation

Verteilung (auf die Asset-Klassen)

Aktiengesellschaft

(AG), siehe Asset-Klasse

Anleihen

Geldwert festverzinsliche Wertpapiere, auch Renten(papiere) genannt, weil sie so „sicher“ wie die Rente sind, siehe Asset-Klasse

B

BVI

Bundesverband Investment und Asset Management e.V. Der BVI ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Heute vertritt er die Interessen von 116 Fondsgesellschaften und Asset-Managern mit 4 Billionen Euro Anlagekapital für Privatanleger, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Banken, Kirchen und Stiftungen. Insgesamt sind hierzulande rund 700 Fondsgesellschaften im Markt aktiv, von der unabhängigen Fondsboutique bis zur konzerneigenen Banken- oder Versicherungstochter. Die 116 Mitglieder des BVI verwalten ein Gesamtvermögen von 4 Billionen Euro und decken damit über 95 Prozent des Marktes ab. 50.000.000 private und institutionelle Anleger investieren direkt oder indirekt in Fonds. 300.000 Arbeitsplätze profitieren von der Fondswirtschaft (Stand 07.2022) Quelle: bvi.de

Blindpool

B. bezeichnet bei geschlossenen Fonds die fehlende Festlegung, in welche Projekte bzw. Objekte der Fonds investiert wird. Anleger wissen zum Zeitpunkt ihres Einstiegs in den Fonds nicht, was der Fonds mit zugeflossenen Mitteln erwerben wird.

Basiswissen zu Fonds

C

CSRD

Corporate Sustainability Reporting Directive – EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeits-Berichtserstattung Mit dem Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinien 2013/34/EU, 2004/109/EG und 2006/43/EG und der Verordnung (EU) Nr. 537/2014 hinsichtlich der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen, plant die Europäische Kommission Unternehmen zur Veröffentlichung von Informationen zur Nachhaltigkeit ihrer Geschäftstätigkeit zu verpflichten. Das Gesetzgebungsverfahren begann am 22. April 2021 mit der Veröffentlichung des Entwurfs durch die Kommission. Eine Anwendbarkeit ist für Geschäftsjahre beginnend mit dem 1. Januar 2023 geplant. Die Richtlinie regelt die Berichtspflichten von Unternehmen bezüglich der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsthemen, sofern diese wesentlich für ihr Geschäftsergebnis oder aus ökologischen oder sozialen Gründen wesentlich sind. Wobei einer der Gründe ausreicht um der Pflicht der Nachhaltigkeits-Berichterstattung zu unterliegen.

CO2-Zertifikat

Ein Zertifikat ist im Umweltrecht ein verbrieftes Recht, in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte Menge eines Schadstoffes zu emittieren. CO2-Zertifikate sind an den Energiebörsen (beispielsweise an der EEX) handelbar, wodurch das CO2-Emissionsrecht einen Marktpreis bekommt. Indem immer weniger Zertifikate ausgegeben werden, sollen die Unternehmen einen Anreiz erhalten, in klimafreundliche Techniken zu investieren. Seit 2013 gibt es eine EU-weite Zertifikat-Obergrenze (Cap) und EU-weit einheitliche Zuteilungsregeln. Wobei der überwiegende Teil der Emissionszertifikate nicht mehr kostenlos vergeben, sondern versteigert wird. Das Cap verringert sich bis 2020 um 1,74 Prozent pro Jahr. Die Erlöse aus der Versteigerung fließen zu mehr als 90 Prozent in den Klimaschutz. Quelle: https://www.bundesregierung.de

CO2-Fußabdruck

Der C. ist eine Bezeichnung für die Menge von CO2-Emissionen, die direkt und indirekt durch eine Aktivität, eine Unternehmung oder einen Prozess verursacht wird. Die frei zugänglichen CO2-Rechner bieten meist an, ungefähr die verursachten Treibhausgas-Emissionen einer Person einzuschätzen. Hier geht´s zum BAYERISCHES LANDESAMT FÜR UMWELT CO2-Rechner. – Finden Sie heraus, in welchen Bereichen Sie bereits einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und wo noch Ihre Potentiale heute und auch morgen verborgen sind. Er gibt Ihnen Orientierungs- und Näherungswerte für die von Ihnen mit Ihrem Lebensstil pro Jahr wahrscheinlich verursachte Menge an CO2-Ausstoß. Beeinflussen Sie Ihren CO2-Fußabdruck positiv: Geld wirkt. Pro € 30.000 10t CO2 einsparen.

CO2

Kohlen(stoff)dioxid. C. ist die chemische Summenformel für das aus Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2) bestehende Molekül Kohlenstoffdioxid, auch als Kohlendioxid bekannt. Das Gas Kohlenstoffdioxid ist farblos, gut in Wasser löslich, nicht brennbar, geruchlos und ungiftig. Es ist neben Stickstoff, Sauerstoff und sogenannten Edelgasen ein natürlicher Bestandteil der Luft und ist eines der bedeutendsten Treibhausgase. C. macht mit nur etwa 0,038 % einen geringen Teil der Luft aus, hat aber in seiner Funktion als Treibhausgas eine entscheidende Rolle für unser Klima: C. absorbiert einen Teil der von der Erde in das Weltall abgegebenen Wärme und strahlt diese zurück auf die Erde. Durch diesen natürlichen Treibhauseffekt entsteht auf der Erde das uns bekannte gemäßigte Klima, welches Flora und Fauna gedeihen lässt. Kohlenstoffdioxid kommt natürlich und in großen Mengen in der Erdatmosphäre vor. Es ist ein natürliches Nebenprodukt der Zellatmung vieler Lebewesen und entsteht zudem bei der Verbrennung von Holz, Kohle, Öl oder Gas. Auch beim Zerfall toter Organismen oder durch natürliche C.-Quellen, wie beispielsweise Vulkangase, wird Kohlenstoffdioxid frei. Einmal in die Atmosphäre abgesondert, baut sich C. im Gegensatz zu anderen Stoffen nicht selbst ab. Im Zuge des sogenannten Kohlenstoffkreislaufs wird freigesetztes C. entweder durch Gewässer physikalisch gespeichert oder durch Grünpflanzen im Zuge der Photosynthese abgebaut. Dabei wird mit Hilfe von Sonnenlicht Kohlenstoffdioxid in Glucose (die als kohlenhydrathaltige Biomasse ein Grundstoff für alle Organismen ist) und Sauerstoff umgewandelt. Der Sauerstoff wird an die Umgebung abgegeben. Diese natürlichen Kohlenstoffdioxidspeicher werden auch „Kohlenstoffsenken“ genannt. Den Superbaum Paulownia pflanzen und großflächig CO2 aus der Luft filtern.

D

Dividende

Quasi als Anerkennung werden die Aktionäre am Erfolg, also am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Das geschieht in Form einer Dividende, die gewöhnlich jährlich ausgeschüttet wird. Die Dividende ist der Gewinnanteil eines Unternehmens, der direkt an die Aktionäre geht. Der „Zins“ der Aktie 3 % Dividendenrendite per annum sichern.

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