Dieser Begriff stammt vom deutschen Trendforscher Matthias Horx. Er möchte damit den, in seinen Augen von „apokalyptischer Logik“ dominierten Ökologiegedanken, etwas Positives und Motivierendes entgegenzusetzen.

Seiner Meinung nach denken wir heute noch mit dem Bewusstsein für Ökologie der 70er- und 80-er Jahre über die Zukunft nach. Der („bisherige“) Begriff der Ökologie, die grüne Ökologie, wird mit Untergangsängsten, Verlust, Verzicht oder auch Knappheit assoziiert. Es sei jedoch wichtig, das Bewusstsein der Menschen in die Richtung eines neuen Ökologie-Begriffs zu wenden, welcher für Fülle, Kreativität, Technik, Kraft und Schönheit steht.

Die Farbe blau wurde in Anlehnung an unseren Planeten gewählt, um den ganzheitlichen Ansatz zu verdeutlichen. Es geht vor allem darum, sich von alten Umständen zu verabschieden, sich von dem Zeitalter der Industrialisierung zu trennen und das „ökologische Zeitalter“ mit offenen Armen zu begrüßen, wo ökologisches Handeln zur Norm wird. Biologische, nachhaltige und kreislauffähige Produkte, Dienstleistungen und Handlungen werden in einem universellen Haltungskodex verstanden und gelebt.

Die blaue Ökologie möchte die bisherige Denkweise, dass wir für unseren Lebensstil büßen müssen und auf Fortschritt, Wohlstand und Überfluss verzichten müssen, neu konstruieren.