Die Verlusttragfähigkeit ist die Fähigkeit, einen Verlust zu verkraften und weiterzumachen.

Wenn man in Sachwerte investiert, ist es also wichtig bis existenziell, sich bewusst zu machen, dass es Phasen gibt, in denen Assets nicht liquidierbar sind oder nur mit Verlust zu verkaufen sind. Um in solchen Phasen nicht Gefahr zu laufen, diese Verluste realisieren zu müssen, weil schlicht und ergreifend Geld her muss, um Rechnungen zu bezahlen oder um das tägliche Leben zu finanzieren, sind liquide Assets / Rücklagen taktisch wie strategisch wichtig!

Die hohe Kunst besteht also darin, immer liquide zu bleiben, um eine solch in der Regel kritische Phase durchzustehen, ohne aus Not heraus liquidieren zu müssen. Aus Erfahrung (der Blick in den Rückspiegel / in die Vergangenheit) lässt sich sagen, dass alle Asset-Klassen, insbesondere aber Sachwert-Asset-Klassen dieses enstprechende worst case szenario als Charakteristicum (Wesensbestandteil) zeigen. Es ist das sogenannte Kurs-Risiko, siehe auch Kurs.

Dieses Worst-Case-Szanario ist der Preis für eine am Ende mittel- bis langfristig höhere (durchschnittliche) Rendite: Der höhere Ertrag wird erkauft durch phasenweise unterdurchschnittliche Entwicklungen – eben durch Risiko!

Im Rahmen der B$ PFAFI Anamnese sowie in der Folge in einer taktischen wie strategischen Asset-Allocation findet die Verlusttragfähigkeit konsequent ihre Berücksichtigung.

Wie berechnet man seine Verlusttragfähigkeit?
Es gibt keine allgemein gültige Formel, um die Verlusttragfähigkeit zu berechnen. Jeder hat sein persönliches ureigenes Sicherheitsbedürfnis, um ruhig schlafen zu können.
B€RND $CHMIDT hilft aber mit seinem “Strategiepapier”, die Rücklagen genau für diese kritischen Phasen zu organisieren und die einzelnen Asset-Klassen strategisch wie taktisch wohlüberlegt sinnvoll und zweckmäßig einzusetzen. Genau an dieser Stelle helfen gut 30 Jahre praktische Erfahrung, wie sich die einzelnen Asset-Klassen bewährt haben bzw. bewähren.

Außerdem ist es existenziell wichtig, in kritischen Phasen einen persönlichen Ansprechpartner an der Seite zu haben, der es versteht, die Sau, die gerade durch´s Dorf (in der Regel von den Medien, auch soziale Medien) getrieben wird, richtig zu bewerten, mit gesundem Menschenverstand in den Zusammenhang einzuordnen und es darüber hinaus noch versteht, eine entsprechende Perspektive aufzubauen. Mit der Perspektive lässt sich die Situation, in der das “Licht gerade ausgeschaltet ist”, ertragen: Das Wissen, dass das Licht auch wieder eingeschaltet wird… (Klingt so easy…)

B€RND $CHMIDT führt deshalb mit seinen Mandanten ein sogenanntes Asset-Klassen-Gespräch, um das Wissen um diese “dunklen” Phasen früh zu teilen, damit im Vorfeld bereits ein gewisses Mindset am Start ist, um dann, wenn´s dunkel ist, zu sagen: “Siehste, darüber haben wir im Asset-Klassen-Gespräch gesprochen!” Aus der Praxis für die Praxis: Über Verluste zu sprechen und sie in der Realität zu erleben, zu durchleben, sind zwei sowas von verschiedene Schuhe. Siehe auch: Panik