Gold, chemisches Zeichen AU, hat in der Geschichte der Menschheit stets seine Kaufkraft im Wesentlichen behalten. Gold dient primär der Vermögensabsicherung, nicht der Rendite. Ob Münzen oder Barren, das hängt von persönlichen Vorlieben ab. Wer den Cost Average Effekt nutzt, für den ist der Kaufzeitpunkt immer richtig.

Regel 1:
Gold dient der Absicherung, nicht der schnellen Rendite

Der Goldpreis mag schwanken, aber Gold ist die einzige Anlageklasse, welche durch die gesamte Geschichte der Menschheit hindurch im Wesentlichen die Kaufkraft erhalten hat. Unter allen Edelmetallen kann höchstens Silber noch eine solch beeindruckende monetäre Tradition aufweisen.
Gold ist deshalb der Sicherheitsanker, der Vermögen erhält in Zeiten von Inflation, Krisen, gesellschaftlichen Umbrüchen oder Währungsumstellungen. Gold ist das, was einen ruhig schlafen lässt. Das, was man Kindern vermacht, komme was da wolle. Nicht umsonst heißt es: Gold ist unvergänglich. Kaufen Sie Gold, wenn Sie das verstanden haben.
Natürlich kann man auch in Gold investieren, um Rendite-Chancen wahrzunehmen. Aber das ist nicht der wahre Sinn von Gold als Geldanlage. Spekulieren kann man mit anderen Anlageformen auch. Oft sogar besser.

Regel 2:
5-15 % des persönlichen Vermögens in Gold investieren

Nicht alles auf ein Pferd setzen: Risiken streut man durch die Nutzung verschiedener Anlageklassen. Das nennt man Diversifikation des Vermögens-Portfolios. Experten empfehlen deshalb unisono, einen Anteil zwischen 5-15 % des Gesamtvermögens in Gold anzulegen. Der genaue Anteil kann individuell sehr unterschiedlich sein. Das hängt ab von der persönlichen Lebenssituation.

Regel 3:
Nur physisches Gold ist wirklich Gold

Damit ist Gold gemeint, das man anfassen kann. Also Münzen und Barren. Darüber hinaus gibt es sogenanntes Papiergold. Darunter versteht man börsengehandelte Finanzprodukte, wie ETFs (Exchange Traded Funds) oder ETCs (Exchange Traded Commodity = börsengehandelter Rohstoff, zum Beispiel Xetra-Gold). Auch Aktien von Goldminen Unternehmen gelten als Papiergold. Das können durchaus attraktive Anlageformen sein. Man sollte aber wissen, dass Papiergold theoretisch ein Ausfallrisiko haben kann und somit dem Grundprinzip von Gold widerspricht.

Regel 4:
Cost Average Effekt nutzen

Die Frage nach dem besten Zeitpunkt für den Goldkauf relativiert sich, wenn der Cost Average Effekt genutzt wird. Das ist eine Methode, die erfahrene Investoren gern anwenden. Es bedeutet, man investiert stetig und immer wieder einen gleichen Betrag in eine bestimmte Anlageklasse. Steht der Goldpreis hoch, erhält man weniger Gold für sein Geld und umgekehrt. Untersuchungen belegen: Wer so in eine Anlageklasse anspart, der fährt auf Dauer besser als derjenige, der auf einmal einen großen Betrag investiert.
Nun ist es bei Gold so, dass es keine unendlich kleinen Stücklungen gibt. Man wird nicht immer zu einem exakt vorgegebenen Budget Gold kaufen können. In diesem Fall einfach stets einen annähernd gleichen Betrag investieren.
Entscheidender als das nervöse Schielen auf Chartbewegungen und vermeintlich günstige Einstiegskurse ist also, welche Summe X zur Verfügung steht, die man regelmäßig in Gold anlegen kann. Sei dieser Betrag noch so klein: Fangen Sie einfach an. Mit Gold macht man nichts falsch.

Regel 5:
Gold kaufen geht am besten mit GOLD.DE

Goldbarren oder bekannten Anlagemünzen wie der Krügerrand sind standardisierte Goldprodukte. Deshalb kann man deren Preise gut vergleichen. Am besten geht das auf GOLD.DE, Deutschlands größtes Vergleichsportal für Edelmetalle. Nirgendwo sonst gibt es diese Kombination aus aktuellen Preisen, Produktvielfalt, Sicherheit, Expertenwissen, News, Information, Service und innovativen Tools. Alle im GOLD.DE Preisvergleich gelisteten Händler sind geprüft. Sie tragen das Siegel GOLD.DE-zertifiziert. Das Siegel bietet bestmögliche Sicherheit beim Goldkauf. Der Preis sollte aber nicht das einzige Entscheidungskriterium beim Kauf sein. Auch Händlerbewertungen sollten berücksichtigt werden.