Was bedeutet Kostenquote (TER)?
Die Kostenquote, auch Total Expense Ratio (TER) genannt, beschreibt den Anteil der jährlichen Gesamtkosten eines Investmentfonds am durchschnittlichen Fondsvermögen. Sie zeigt, wie viel Prozent des Fondsvermögens jährlich für Verwaltung, Management und sonstige Betriebskosten aufgewendet werden.
Wie wird die TER berechnet?
Zur Ermittlung der TER werden alle laufenden Kosten – etwa Verwaltungsgebühren, Depotbankkosten und Managementvergütungen – ins Verhältnis zum durchschnittlichen Fondsvermögen gesetzt.
Nicht enthalten sind Transaktionskosten oder Ausgabeaufschläge.
Beispiel: Beträgt die TER 1,2 %, fallen bei einem Anlagebetrag von 10.000 € jährlich 120 € Kosten an.
Worauf Anleger bei der TER achten sollten
- Niedrige TER = geringere Kostenbelastung und höhere Nettorendite
- Aktive Fonds haben meist höhere TER als ETFs
- Die TER ist kein Qualitätsurteil, sondern ein Kostenindikator
- Kleine Unterschiede summieren sich bei langfristiger Anlage erheblich
Warum die Kostenquote im Portfoliovergleich zählt
Die TER ist für Privatanleger zentral, wenn sie verschiedene Investmentfonds oder ETFs vergleichen. Eine dauerhaft hohe Kostenquote kann den Ertrag deutlich mindern.
Gerade bei Strategien mit Fokus auf passives Einkommen oder Altersvorsorge spielt sie eine große Rolle für den Nettoertrag über viele Jahre.+
Kurz zusammengefasst
Die Kostenquote (TER) zeigt, wie stark laufende Gebühren die Fondsrendite beeinflussen – je niedriger, desto effizienter arbeitet der Fonds.