Lauras Logbuch

Was ist ein Privatier für mich? Wie stehe ich zu Finanzen im Studium?

Als Studentin lebt man oft in einem ständigen Spagat. Zwischen Vorlesungen, Abgabefristen
und einem geringen Geldbudget. Lange habe ich Geld daher als ein knappes Gut erlebt, das
Entscheidungen einschränkt und ständig im Hinterkopf mitläuft. Ich verstand, dass Geld
nicht nur eine Zahl auf dem Konto ist, sondern eng mit Freiheit verbunden ist.

Finanzielle Freiheit bedeutet für mich nicht teure Autos oder Uhren, sondern eine Wahl zu
haben. Es bedeutet, nicht jede Entscheidung ausschließlich danach treffen zu müssen, ob
sie sich sofort finanziell auszahlt, sondern nach Interessen, Wünschen und Träumen zu
handeln. (Viel) Geld ist dabei kein Ziel an sich, sondern ein Mittel zu einem
selbstbestimmten Leben. Denn der Kontostand kann mitentscheiden, wie frei man denkt,
plant und handelt. Genau darin liegt die Macht des Geldes.

Laura hat hier den wichtigsten Punkt der Finanzpsychologie erkannt: Geld ist die Währung deiner Zeit. Wahre Souveränität beginnt im Kopf, lange bevor die erste Million auf dem Konto ist. Wer Geld als Mittel zur Wahlfreiheit begreift, steuert direkt auf seinen persönlichen Point of Freedom zu.

Der erste Job wird für mich daher mehr als ein Karriereschritt sein, sondern vielmehr ein
Schritt Richtung finanzieller Eigenständigkeit und Freiheit. Nicht von Monat zu Monat zu
rechnen, sondern langfristig zu denken. Rücklagen zu bilden. Perspektiven aufzubauen.
Geld soll dann nicht nur reichen, sondern wirken. Es soll mir Stabilität geben und gleichzeitig
Spielräume eröffnen. Ebenso soll ein fester Job mir langfristige Sicherheit geben. Der erste
feste Job schafft die Grundlage dafür, finanzielle Entscheidungen strategisch und langfristig
zu treffen statt reaktiv. Er ermöglicht es, nicht nur auf äußere Umstände zu reagieren,
sondern selbst Strukturen zu schaffen, die tragen.

Gleichzeitig wirken Finanzen auf mich oft kompliziert. Begriffe wie Vermögensaufbau,
Rendite oder Altersvorsorge klingen schnell kompliziert und langweilig.
Auch das Wort Privatier löste eine ähnliche Reaktion in mir aus.Unabhängigkeit, Nicht
Arbeiten Müssen, ein Leben jenseits finanzieller Zwänge. Und doch bleibt der Begriff
zunächst unscharf.

Allerdings birgt dieser Begriff eine andere Art, mit seinem Geld umzugehen, die besonders
darauf aus ist, langfristig finanzielle Freiheit zu generieren und eben die Entscheidungen zu
treffen, auf die man Lust hat. Das Geld soll nicht mehr das Leben bestimmen, sondern
passiv für den Privatier arbeiten, während der Privatier genau das macht, was er möchte.
Der Gedanke dahinter ist eine Verschiebung der Perspektive: weg vom reinen Verdienen
und Befolgen hin zum Gestalten, Kreieren, Ausbrechen, Ausleben

Logbucheintrag von

Laura Stern

geschrieben am 17.04.2026
Bernd Schmidt
Moin. Kurz mal Kurs halten?

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