Gesundes Misstrauen als ständiger Begleiter für weiter steigende Aktienkurse

2006
Quartal IV
Bernd Schmidt
Von Bernd Schmidt
Diana Gotzmer
Geprüft Diana Gotzmer
Aktualisiert: 17. Oktober 2025
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Sylvester 2006. Eisenach. Ehemaliges innerdeutsches Grenzgebiet. Ruhe, um das zu Ende gehende Jahr Revue passieren zu lassen, die Fachpresse zu studieren und sich für 2007 entsprechend einzustellen. Die WELT AM SONNTAG verliert sich in einem Artikel über Astrologie, weil man offensichtlich hilflos versucht, die Börsenlage einzuschätzen. Vom 06.12.2006 bis zum 26.02.2007 sei der Markt im Schütze-Steinbock-Sektor, heißt es, man spreche von einer ungewöhnlichen Zahl von Tagen mit großen Ausschlägen.

Wer derartigen Prognosen gefolgt ist und vorsichtshalber die sogenannten Risikopapiere, also Aktien, demzufolge Anfang Dezember verkauft hat, befindet sich in guter Gesellschaft derjenigen, welche die Börse nur zu gern herunterredeten, weil sie in den vergangenen 3½ Jahren keine oder viel zu wenig Aktien ins Portefeuille genommen haben. Im Gegenteil, eine Vielzahl von Anlegern ist in diesem Jahr aus purer Angst noch ausgestiegen! In Deutschland hat sich die Zahl der Aktionäre um 900.000 verringert. Ein Schlag ins Gesicht der deutschen Aktienkultur. Allerdings auch sehr charakteristisch für die Unerfahrenheit der Deutschen. Mit dem Rückgang der Börsen zur Mitte diesen Jahres sank gleichermaßen ebenso der Mut, zu diesen Kursen zuzugreifen. Nun auf dem höchsten Stand des DAX® seit nunmehr sechs Jahren traut man dem Braten umso weniger.

Für den kritischen und aufmerksamen Beobachter, der zwischen den Zeilen der Ängstlichen zu lesen vermag: Solange es noch genügend Ängstliche gibt, die ganz zu Unrecht zögern und zaudern, ist Zeit genug, um die Aktienpositionen aufzubauen, ganz besonders auch in breit streuenden Aktienfonds! Denn: Wenn die Zauderer noch nicht dabei sind, also noch nicht investiert sind, ist immer noch genügend Pulver trocken, um die Kurse Richtung der alten Höchststände und darüber zu treiben!!!

Die Latte ist am 14. Januar 2000 bei 8.064,97 gesetzt worden, diese gilt es innerhalb der kommenden 15 Monate zu erreichen und zu nehmen! Orientiert man sich am Schlussstand des Dax® 2006, also 6.596,92 so sind das nur noch 22,25%…. Also kein allzu großer Sprung und, vom heutigen Punkt aus betrachtet, keine sehr mutige Prognose mehr. Gut 20% in 15 Monaten zu verdienen, ist allerdings ein Investment wert, oder?!?

An den Indizes unten ist zu erkennen, was ich im vergangenen Jahr größtenteils in den Portefeuilles bereits umgesetzt habe: Der Schwenk von Substanzwerten hin zu Wachstumswerten: Der TECDAX hat sich mit +25,45 % besser als der DAX® mit +20,85% entwickelt. Eine Gesetzmäßigkeit, die den letzten Teil einer Hausse begleitet und durchaus eine Positionierung wert ist…

Die Indexschlussstände

31.12.200531.12.2006SaldoHoch 2006Tief 2006
Deutscher Aktienindex DAX®5.458,586.596,92+20,85%6.667,535.243,71
VDAX14,1213,85-1,91%25,4111,91
TecDax596,50748,32+25,45%761,30583,06
Dow Jones Eurostoxx 503.616,334.119,94+13,93%4.175,833.379,66
Dow Jones Industrial10.784,8212.463,15+15,56%12.529,8810.661,15
Nasdaq Composite2.218,162.415,29+8,89%2.470,952.012,78
Nikkei16.344,2017.225,83+5,39%17.563,3714.045,53

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