Geldflut der Notenbanken Überbordenden Staatsverschuldungen – Tiefste Rezession der Nachkiegsgeschichte Dauerniedrigzinsumfeld

2020
Quartal II
Bernd Schmidt
Von Bernd Schmidt
Diana Gotzmer
Geprüft Diana Gotzmer
Aktualisiert: 13. Oktober 2025
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Erster Crash seit der LEHMANN-Pleite im September 2008

Die Frage, seitdem COVID19 die Welt verändert, ist: Was ist am Aktienmarkt bereits eingepreist und was (noch) nicht. Charttechniker (Die, die Charts (Graphische Darstellung der Kurse) versuchen zu deuten und daraus die Zukunft ableiten wollen) streiten darüber, ob das Dreieck oben den Trend seit den Iden des März bestätigt oder halt nicht. Meiner Meinung nach ist die Welt – wie so oft zu skeptisch, zu vorsichtig, zu negativ:

Die vielzitierte Angst vor der sogenannten zweiten Welle lässt Zurückhaltung unser Handeln und Denken bestimmen! In solchen Marktphasen wird gern folgendes Bild gemalt: Die Börse steigt an einer Wand von Angst. Andersherum: Ohne diese begleitende Angst wäre allerdings diese Haltung in der Tat begründet. Sorglosigkeit würde bedeuten, sämtliche ggf. auch belastenden Fakten zu ignorieren bzw. zu verharmlosen. Dann wäre in der Tat Vorsicht oberstes Gebot!

Wie geht es weiter?

Scheint COVID19 im Griff – das ist akut (immer noch) das allbestimmende Thema -, so sorgt die von den Zentralbanken weltweit freigesetzte Liquidität für weiter steigende Kursniveaus. Wird im DAX® die 13.000 – Punktemarke erfolgreich genommen werden, so endete die seit Anfang Juni währende Konsolidierung (Ein Verarbeiten des vorangegangenen 50% igen Anstiegs seit den Tiefständen aus den Iden des März (Mitte März) ein allein historisch bedingter Wendepunkt!). Also: Sollte am Deutschen Aktienmarkt diese Schwelle deutlich genommen werden, so ist der Weg zu neuen historischen Höchstständen frei. Wer mit mir gesprochen hat, der kennt das Ziel 15.000-20.000! Immer unter der Voraussetzung, dass die zweite Welle in dieser Pandemie im Griff hat.

Fazit:

Die oben angedeutete Geldflut der Zentralbanken und die damit einhergehende immense Neuverschuldung weltweit zementiert uns das seit Jahren umgebende Niedrigzinsumfeld auf nicht absehbare Zeit. Ein Umfeld, in dem Aktien, Immobilien, Infrastrukturinvestments für mich eine mittlerweile eigene Vermögensklasse!!! weiter Lösungen sein werden!

Die Schlussstände

Die Schlussstände31.12.201930.06.2020Saldo52 Wochenhoch52 Wochentief
DAX® (Performance)13.249,0112.310,93-7,08%13.795,208.255,65
DAX® (Kurs)5.909,665.357,17-9,35%6.136,983.669,81
VDAX-NEW14,1734,301+142,07%93,302611,5689
TecDax3.014,942.897,93-3,88%3.302,942.128,29
Dow Jones Eurostoxx 503.745,153.249,9844-13,22%3.865,262.278,26
Dow Jones Industrial28.454,0125.824,406-9,24%29.562,9018.228,40
Nasdaq 1008.711,30810.160,523+16,64%10.308,506.773,96
Nikkei 22523.482,03722.377,76-4,70%24.203,1016.181,90
REXP®493,2244497,5681+0,88%521,70492,555
Ölpreis (Brent) in US$66,0341,640-36,94%68,91-37,60
€/US$1,11871,1234+0,42%1,1491,0638
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Verstehe ich gut. Die Finanzbranche hat einen schlechten Ruf . Aber ich bin Vermögens-Architekt, kein Produkt-Verkäufer . Unser erstes Telefonat ist keine Verkaufs-Show, sondern eine reine Diagnose . Wir schauen erst auf den Menschen, dann auf den Markt. Wenn die Chemie nicht stimmt, legen wir auf. Keine Kosten, kein Druck.