Die Iden des März und Antizyklik: Die Schwellenländer

2014
Quartal I
Bernd Schmidt
Von Bernd Schmidt
Diana Gotzmer
Geprüft Diana Gotzmer
Aktualisiert: 12. Oktober 2025
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Wikipedia.de: Die Iden des März (von lateinisch Idus Martii) sind eine in vielen Sprachen gebräuchliche Metapher für bevorstehendes Unheil, die auf die Ermordung Gaius Iulius Caesars am 15. März des Jahres 44 vor Christus Bezug nimmt. Nach Plutarch warnte der Augur Titus Vestricius Spurinna Caesar am Tage vor dem Anschlag mit den Worten: „Cave Idus Martias“ (deutsch: „Hüte dich vor den Iden des März“). Iden wurden Festtage genannt, die im römischen Kalender in der Monatsmitte liegen. Im Martius (März) sowie in den Monaten Maius, Quintilis und October fielen sie auf den 15., in den anderen Monaten auf den 13. Tag des Monats.

BERNECKER weist in seiner AB-Daily vom 18.03.2014 mit der gleichlautenden Überschrift auf die Tatsache hin, dass „in den letzten zwölf Jahren sämtliche kleinen und großen Wenden zu Gunsten steigender Kurse zwischen dem 09. Und 14 März stattfanden“. Kurios und real schwer zu begründen, aber offensichtlich doch eine Gesetzmäßigkeit.

Am 14.03.2014 markierte der DAX® sein diesjähriges Tief mit 8.913,27, schloss aber wieder oberhalb der psycholgisch wichtigen Marke von 9.000 bei 9.056,41. Man darf also auch 2014 davon ausgehen, dass damit die Iden des März den Wendepunkt markiert haben und die so immens wichtige Konsolidierung nach den sehr positiven Entwicklungen im Jahr 2013 beschließen und auf diese Weise a) den Trend bestätigen und b) aber auch den Grundstein für eine Fortführung legen!

Pech für die 600.000 (in Worten: sechshunderttausend) Aktionäre, die sich laut BVI-Studie per Saldo 2013 noch von dieser lukrativen Anlageklasse nochmals verabschiedet haben. Somit sind in Deutschland gerade einmal 8,9 Millionen Menschen dabei. Ein trauriges Mahnmal für die Aktienkultur in dieser, unserer Republik. Die laufende Hausse wird schon jetzt als die meistgehasste Hausse der Nachkriegszeit beschrieben. Weil sich ja kaum jemand traut, von der sehr positiven Entwicklung zu profitieren!

Neben der generellen Aversion gegen den Aktienmarkt ist die Aversion gegen die Schwellenländer zu nennen. So wie zu den Iden des März 2009 nichts Positives über den europäischen Aktienmarkt zu lesen war, so verhält sich die schreibende Zunft zu den Schwellenländern 2014: Ausschließlich schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. So wie es allerdings 2009 richtig war, europäische Aktien zu kaufen, ist es nun richtig, in Aktien aus den Schwellenländern zu investieren. Ganz klassisch wirken nun die in Relation günstigeren Währungen allein aufgrund der massiven Liquiditätsabflüsse als Konjunkturprogramm und werden für eine wirtschaftliche, fundamentale Erholung sorgen.

Im Anschluss an die nun in den Iden des März zu Ende gegangene turbulente Phase folgt – so offensichtlich der Blick in die Vergangenheit – eine Phase nachhaltigen Wachstums, ähnlich lang wie die bewegte Phase (2000 bis 2013) selbst. Eigenen Einschätzungen zufolge könnte als Wachstumsmotor die Energiewende bzw. der Aufholprozess der Schwellenländer dienen. Ein DAX®-Stand von mehr als 20.000 dürfte am Ende somit in greifbare Nähe rücken – Die DWS ruft diesen Stand für 2025 aus!!!

Die Indexschlussstände

31.12.201331.03.2014Saldo52 Wochenhoch52 Wochentief
Deutscher Aktienindex DAX®9.552,169.555,91+0,04%9.794,057.418,36
VDAX13,1615,50+17,78%22,0711,47
TecDax1.166,821.251,98+7,30%1.169,15842,86
Dow Jones Eurostoxx 503.109,003.161,60+1,69%3.116,232.494,54
Dow Jones Industrial16.576,6616.425,55-0,91%16.558,2014.434,43
Nasdaq Composite4.176,594.200,52+0,57%4.371,713.154,96
Nikkei 22516.291,3114.827,83-8,98%16.320,2211.805,78
REXPO440,54451,07+2,39%451,96437,24
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