Griechenland, Griechenland, Griechenland und die Angst vor der Rezession

2011
Quartal III
Bernd Schmidt
Von Bernd Schmidt
Diana Gotzmer
Geprüft Diana Gotzmer
Aktualisiert: 12. Oktober 2025
Diesen Bericht teilen

Kein Quartalsbericht mehr verpassen

  1. Bitte auf der Zunge zergehen lassen und in Ruhe drüber nachdenken: Griechenland macht gerade einmal 2,6% der europäischen Wirtschaftskraft aus! Die Schuldenkrise Griechenlands hält uns seit mindestens einem halben Jahr auf Trab, man starrt wie das Kaninchen auf die Schlange, diskutiert den Verfall eine Weltwährung als wenn man am Rande des Abgrunds stünde! Die Börsen weltweit thematisieren die €-Krise. Auch in Japan und in den USA. In den USA sicherlich deshalb gern, um von den eigenen Problemen abzulenken… Ja, da sind noch die anderen Buchstaben des „PIIGS“, also Portugal, Irland, Italien. Griechenland und Spanien. Damit würde die Krise Ausmaße annehmen, die den € als kurze Episode in die Geschichtsbücher eingehen ließe… Stopp: So weit sind wir noch nicht.
  2. HANDELBLATT 06. Oktober 2011 (Zitat Anfang) – Angstfrei in den Abschwung Der Konjunktureinbruch 2012 ist der bestprognostizierte Abschwung der jüngeren Geschichte: Wahrscheinlich wird er schon deshalb nicht so dramatisch wie befürchtet….
    • Der Sportwagenbauer Porsche wird 2011 so viele Autos verkaufen wie nie zuvor. rund 60 000 Cayenne, mehr als 20 000 Panamera sowie knapp 90 000 Sportwagen vom Typ 911, Boxter und Cayman. Auch in den Septemberzahlen kann man bei Porsche keinen Abschwung erkennen. „Die Zahlen sind genauso positiv wie in den ersten acht Monaten des Jahres“ sagte Vorstandschef Matthias Müller gestern dem HANDELSBLATT. So wie Porsche geht es den meisten deutschen Unternehmen. Sie verbuchen Rekordgewinne. Die 100 größten Konzerne werden 2011 nach jetzigem Stand netto 80 Milliarden Euro erwirtschaften. Zudem haben sie Bargeldreserven in Rekordhöhe von 170 Milliarden Euro angehäuft. Das Wort Rezession steht in de Zeitung, aber in den Auftragsbüchern steht etwas anderes: Der Aufschwung setzt sich fort, auch wenn er an Schwung verliert. Alle deutschen Schlüsselindustrien sind für die kommenden Monate und bis ins nächste Jahr hinein optimistisch: Automobil-, Maschinenbau, Chemie, Software- und Chiphersteller sowie Medien. „Es gibt keinen Abriss wie vor zwei Jahren“, sagt Rüdiger Kapitza, Vorstandschef des größten deutschen Werkzeugmaschinenbauers Gildemeister. Der Auftragsbestand im Maschinenbau reicht im Schnitt für zehn Monate.
    • Auch die Konjunkturprognosen für wichtige Exportmärkte prophezeien 2012 einen leichten Abschwung, aber kein Drama: „Asien dürfte die am schnellsten wachsende Region der Welt bleiben“, schreibt die Allianz in ihrer gestern vorgelegten Prognose. Die Region werde mit 7,3 Prozent wachsen nach 7,8 Prozent in diesem Jahr. Osteuropa dürfte 3,7 Prozent zulegen.
    • Die wochenlange Katastrophenstimmung an den Börsen erfüllt dennoch eine wichtige Funktion: Die Firmen bereiten sich auf den Fall vor, dass es anders kommt. Beispiel Porsche: „Wir sind vorsichtige Kaufleute und spielen die Möglichkeit durch, dass es eine Abkühlung geben könnte“, sagt Müller. Die Kostenbremse wird nicht gezogen, aber die Manager halten sie in der Hand. „Bestimmte Dinge werden dann möglicherweise später als geplant in Angriff genommen.“
    • Beispiel Infineon: Deutschlands größter Chiphersteller hat nach der Krise 2009 über zwei Milliarden Euro angehäuft. Das Geld stünde für Übernahmen bereit. Doch Vorstandschef Peter Bauer sieht die hohe Liquidität als Sicherheit für schwierige Zeiten.
    • Für Bert Rürup, den Chef der früheren Wirtschaftsweisen, steht bereits fest, dass es in Deutschland definitiv keine Rezession“ geben wird. „Die Lage sei besser als die Stimmung.“ (Zitat Ende)

Fazit:

A) Angesichts des dramatischen Kursverfalls an den Börsen weltweit, B) des immer noch niedrigen Kursniveaus, C) des damit wieder einmal massiven Vertrauensverlustes in die Sachwertanlage Aktie und D) der offensichtlichen Übertreibung auch im Umfeld der Diskussion um den € – kann nur zum (Wieder-) Einstieg aufgerufen werden. Möglicherweise werden wir uns zum Jahreswechsel aller fragen, warum wir uns in 2011 so haben verrückt machen lassen! Den Medien und der Politik seien Dank! Noch einmal: Bitte den Fokus auf deutsche, grüne und insbesondere Schwellenländeraktien diese sind Anfang des 1. und im III. Quartal 2011 deutlich unter Druck geraten – legen, insofern Neuengagements anstünden…

Your Private Financial Advisor (BERND SCHMIDT)

Die Indexschlussstände

30.09.201131.12.2010Saldo52 Wochenhoch52 Wochentief
Deutscher Aktienindex DAX®5.502,026.914,19-9,03%7.600,414.965,80
VDAX43,2219,09+126,40%45,7814,40
TecDax662,63850,67-22,10%952,44616,87
Dow Jones Eurostoxx 502.179,662.792,82-21,95%3.068,501.935,89
Dow Jones Industrial10.913,3811.577,51-5,74%12.875,4410.597,37
Nasdaq Composite2.415,402.652,87-8,95%2.887,752.331,65
Nikkei 2258.700,2910.228,92-14,94%10.891,608.227,63
REXP®414,52390,668+6,11%414,52380,13
Ihre Daten sind bei uns sicher aufgehoben

Bei PFAFI nehmen wir den Datenschutz und die Verwaltung Ihrer Daten sehr ernst.

Ihre Angaben und Daten werden ausschließlich für die Kontaktaufnahme bezüglich der kostenfreien und unverbindlichen Erstberatung genutzt.

Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergeleitet und verschlüsselt über deutsche DSGVO konforme Server mit Standort in Münster an uns übermittelt. 

Sie können Ihre Anfrage jederzeit widerrufen. Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail an bernd.schmidt@pfafi.de.

Zugelassener Finanzanlagenvermittler für nachhaltige Investments
Privater Finanzberater Bernd Schmidt - Nachhaltige Geldanlagen

Kontaktdaten

Bernd Schmidt PFAFI
Krummentor Heide 3
24791 AltDuvenstedt

Tel: +49 43314 359788
Mail: bernd.schmidt@pfafi.de

Keine Quartalsberichte mehr verpassen

Bleib informiert über Marktanalysen, Prognosen und neue Strategien von Bernd Schmidt – absolut kostenfrei und unverbindlich



Mit dem Absenden willige ich ein, dass Pfafi.de meine angegebenen Daten nutzt, um mir per E-Mail regelmäßig Marktanalysen, Quartalsberichte sowie Informationen zu passenden Dienstleistungen zuzusenden.

Bernd Schmidt
Hand aufs Herz: Hast Du Angst vor einem "Verkaufsgespräch"?

Verstehe ich gut. Die Finanzbranche hat einen schlechten Ruf . Aber ich bin Vermögens-Architekt, kein Produkt-Verkäufer . Unser erstes Telefonat ist keine Verkaufs-Show, sondern eine reine Diagnose . Wir schauen erst auf den Menschen, dann auf den Markt. Wenn die Chemie nicht stimmt, legen wir auf. Keine Kosten, kein Druck.