Definitives Ende der gewaltigsten Korrektur seit 30 Jahren

2001
Quartal II
Bernd Schmidt
Von Bernd Schmidt
Diana Gotzmer
Geprüft Diana Gotzmer
Aktualisiert: 12. Oktober 2025
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Nachdem das meistbeachtetste Marktbarometer für deutsche Aktien, der DEUTSCHE AKTIENINDEX DAX®, am Fastnachtsdienstag, dem 07. März 2000, über der 8.000er Punktemarke bei 8.064,97 schloß und damit einen neuen historischen Höchststand markiert hatte, ahnte keiner, was in den kommenden 18½ Monaten an den Märkten dieser unserer Welt passieren sollte, welches grauenhafte, durch Menschenhand geplante Ereignis (der Terroranschlag auf das WORLD TRADE CENTER in New York) die Verkaufspanik auslösen und damit das Ende dieser gewaltigen Korrektur der vorangegangenen Übertreibungen, die in den All-Time-Highs (Allzeithochs) im März 2000 gipfelten, markieren würde.

Am 21. September 2001 schloß der DAX um 20h00 MEZ bei 3.787,23 Punkten immerhin gut 7,01 % über dem Verlaufstief des Tages bei 3.539,18 Zählern… Das HANDELSBLATT faßte am darauffolgenden Montag, den 24.09.2001, diesen rabenschwarzen Freitag – natürlich ein Freitag – so zusammen: „KURSKAPRIOLEN BEI DEUTSCHEN AKTIEN Die Prognosen der Banken sprechen in seltener Einmütigkeit davon, daß der Ausverkauf noch nicht vorbei ist. Eine kriegerische Auseinandersetzung, so heißt es, sei noch nicht eingepreist. Am vergangenen Freitag war es zeitweise zu Panikverkäufen gekommen.“ Mit seinem Schlußstand an diesem 21. September 2001 hatte der DAX® letztendlich 53,04 % unter dem Schlußstand vom 07.03.2000 notiert, ein Rückschlag lange nicht mehr wahrgenommenen Ausmaßes.

Typisch ist, daß man am tiefsten Punkt, nur noch schwarz sieht, sonst würde man ja nicht an einem solchen Tag verkaufen, sondern beherzt kaufen. Wenn man unten ist, weiß man nicht, daß man unten ist, sondern glaubt nur noch, daß man noch tiefer fällt, denn man will doch die Aktien, die man in diesem Augenblick verkauft, später billiger wieder zurückkaufen. Gegebenenfalls, vielleicht!?! Die Psyche eines jeden Börsianers ist in der Regel in einem solchen Moment völlig desolat, besonders, wenn er in 1½ Jahren zuvor gelernt hat, daß Aktienkurse nur einen Weg kennen, den nach unten…

Das ist (Börsen-)Geschichte! Live!

Schulbuchmäßig wurde nun endlich (!) diese Baisse (Phase fallender Kurse) abgeschlossen! Zwar ist man sich nicht einig, ob die Bodenbildung der Aktienkurse abgeschlossen ist, allerdings ist man sich sicher, daß man das Verlaufstief vom 21. September 2001, 10 Tage nach dem Terroranschlag in New York, nicht wieder sehen dürfte, es sei denn, es würde ein langanhaltender Krieg ausbrechen! Sicher ist man sich nur, daß man sich nicht sicher ist!

Fraglich ist letztendlich nur noch, wie sich die Bodenbildungsphase konkret darstellen wird. In der Regel bedeutet diese Tatsache, daß der Markt nochmals in die Nähe der Tiefstände gerät, allerdings und das ist entscheidend keine neuen Tiefstände markiert, ansonsten wäre der alte Abwärtstrend nach wie vor in Takt, die Baisse wäre noch voll im Gange. Dieser Zeitpunkt ist der kritische und entscheidende Moment, ob es weiter abwärts geht oder ob die nächste Hausse (Phase steigender Kursnotierungen) geboren wird!!!

Sicherlich ist am 21.09.2001 selbst nicht zu erkennen, daß dieser Tag das Ende der Baisse einläutet, allerdings mit einem zweiwöchigen Abstand zu diesem Ereignis und einigen durchgeschlafenen Nächten fällt es doch leichter die Situation ins rechte Licht zu setzen (Schaut man sich den seriösen journalistischen O-Ton des HANDELSBALTTS (siehe oben) an, so hat ein Wochenende offensichtlich und verständlicherweise nicht ausgereicht, um die Bedeutung dieses Tages einzufangen!)

Lieber Marktteilnehmer, Investor, Mandant!

Es ist jetzt die Zeit gekommen, den Mut zusammenzunehmen und zu prüfen, ob man noch freie Liquidität besitzt, um gegebenenfalls bei bestehenden Positionen zu verbilligen bzw. neue Positionen aufzubauen, denn dieses Kursniveau wird nicht lange präsent sein, es spricht sich herum, daß Aktien jetzt billig sind!!!

Um dieses preiswerte Niveau zu dokumentieren, bietet es sich an, sich einmal den Buchwert der Blue Chips (Standardaktien des DEUTSCHE AKTIENINDEX DAX® zum Beispiel) ins Verhältnis zum aktuellen Kurs zu setzen. Zur Zeit es nämlich in der Tat so, daß, wenn man die Unternehmen in ihre Einzelteile (Produktionsanlagen, Inventar, Immobilien, Wertpapiere, andere Beteiligungen u.a.) zerlegte und verkaufte, die Summe der Einzelteile mehr wert wäre als der Summe aller an der Börse ausgegebenen Aktien. Ein Beispiel: Die DAIMLERCHRYSLER AG hat einen auf die Aktie heruntergebrochenen Buchwert von 42,27 €, der aktudle Kurs notiert bei gut 38 € deutlich darunter. Der Buchwert gilt als Untergrenze für die Börsenbewertung!

Die Schlußstände

28.09.2001(12-Monats-verlaufshoch)(12-Monats-verlaufstief)
Deutscher Aktienindex DAX4.308,156.795,143.539,18
Nemax AllShare843,532.938,20693,83
Dow Jones Eurostoxx 503.296,664.812,492.741,00
Dow Jones Industrial8.847,5611.350,958.062,34
Nasdaq Composite1.498,803.714,461.387,06
Nikkei9.774,6014.556,119.382,95
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Bernd Schmidt
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Verstehe ich gut. Die Finanzbranche hat einen schlechten Ruf . Aber ich bin Vermögens-Architekt, kein Produkt-Verkäufer . Unser erstes Telefonat ist keine Verkaufs-Show, sondern eine reine Diagnose . Wir schauen erst auf den Menschen, dann auf den Markt. Wenn die Chemie nicht stimmt, legen wir auf. Keine Kosten, kein Druck.