Marktkommentar III. Quartal 2000

2000
Quartal III
Bernd Schmidt
Von Bernd Schmidt
Diana Gotzmer
Geprüft Diana Gotzmer
Aktualisiert: 12. Oktober 2025
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Ausgabe 7

Ein langweiliges III. Quartal ist endlich zu Ende! Der September hat traditionell gehalten, was er versprochen hat: Die Aktienmärkte gaben nach. Der Deutsche Aktienindex (DAX) verlor 4,91 %, der Dow Jones Industrial 4,60 % und die Nasdaq sogar 15,71 %.

Der Oktober, oft als „Crash“-Monat verschrien, dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder den Ausgangspunkt für eine erneute Aufwärtsbewegung bilden. Es wird erwartet, dass die nächsten vier Wochen turbulent werden. Es gilt, in dieser Zeit die Nerven zu behalten und Positionen aufzubauen, um auf eine Sicht von sechs bis zwölf Monaten Gewinne zu erzielen.

Fundamentale Marktanalyse

Die US-Wirtschaft, die etwa 45 % des weltweiten Aktienkapitals repräsentiert, zeigt erste ernsthafte Bremsspuren. Unternehmen wie Intel und Apple haben mit Gewinnwarnungen die Auswirkungen der sechs Zinserhöhungen durch die US-Notenbank (FED) demonstriert, woraufhin ihre Kurse um ca. 33 % bzw. 50 % einbrachen.

Diese Entwicklung deutet jedoch nicht auf eine Rezession hin, sondern auf ein gewolltes „Soft Landing“ – eine Verlangsamung der Konjunktur, ohne sie abzuwürgen. Das Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum von über 5 % auf 2,5 % bis 3 % zu reduzieren. Der starke US-Dollar und der schwache Euro unterstützen dieses Ziel, da sie die US-Exportchancen verringern. Eine weitere Zinserhöhung wird daher nicht mehr erwartet, was für relative Planungssicherheit sorgt.

Die seit dem Frühjahr laufende Korrektur- und Bodenbildungsphase dürfte in den Herbststürmen ihr Ende finden. Ein Dow Jones unter 10.000 Punkten oder ein DAX zwischen 6.000 und 6.500 Punkten könnten ideale Einstiegsniveaus darstellen. Sollten allein auf dem deutschen Markt die alten Höchststände wieder erreicht werden, würde dies ein Plus von mindestens 20 % bedeuten. Diese Gewinnerwartung ist auf eine Sicht von sechs bis zwölf Monaten realistisch – und dazu steuerfrei.

Bon Courage zum (Wieder-)Einstieg und viel Vergnügen beim Geldmachen!

Beispiel für ein ausgewogenes Musterportfolio (25.000 DM / 12.782,30 €)

  • METZLER Wachstum International: 20,00 %
  • GARTMORE Continental Europe Fund: 20,00 %
  • CHASE FLEMING Pacific Fund: 20,00 %
  • CHASE FLEMING Pacific Technology Fund: 15,00 %
  • CHASE FLEMING European Technology Fund: 15,00 %
  • CHASE FLEMING Eastern European Fund: 10,00 %
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Bernd Schmidt
Hand aufs Herz: Hast Du Angst vor einem "Verkaufsgespräch"?

Verstehe ich gut. Die Finanzbranche hat einen schlechten Ruf . Aber ich bin Vermögens-Architekt, kein Produkt-Verkäufer . Unser erstes Telefonat ist keine Verkaufs-Show, sondern eine reine Diagnose . Wir schauen erst auf den Menschen, dann auf den Markt. Wenn die Chemie nicht stimmt, legen wir auf. Keine Kosten, kein Druck.