Warum

Der Investmentfonds-Sparplan ist das ideale Instrument, um mittel- bis langfristig Kapital zu bilden. So können Sie Eigenkapital für

  • die eigene Ausbildung
  • die eigene / fremdgenutzte Wohnung
  • den Lebensabend
  • das Neugeborene / das Studium / den Führerschein
  • die Weltreise
  • das Traumauto
  • zur Tilgung eines Darlehens ansparen.

Auch vor dem Hintergrund der seit dem 01. Januar 2009 existierenden Abgeltungssteuer gilt es ausdrücklich, den Sachverhalt mit einem Steuerberater abzuklären!


Die Gründe liegen auf der Hand

Laufende Ausgabenaufschläge (in der Regel fünf Prozent bei Aktienfonds) und Depotgebühren (beispielsweise ein Prozent oder 21 Euro/ 42 Euro jährlich) statt Abschlusskosten zu Beginn und Verwaltungsgebühren anschließend.
Man bedenke, wie sich der Zinseseffekt auswirkt, wenn man einfach die ersten Jahre aufgrund der Abschlusskosten (Bausparverträge, gezillmerte Lebensversicherungen) regelrecht abschneidet!

Man hat zwar ein Sparziel, allerdings vereinbart man keine feste Laufzeit. Das Eigenkapital beziehungsweise die Rücklagen sind jederzeit verfügbar und ganz oder teilweise innerhalb von sieben bis zehn Tagen wieder auf dem eigenen Girokonto verfügbar. Ideal für Notsituationen, auch wenn es in schlechten Börsenzeiten auch einmal lohnender sein kann, den Dispositionskredit in Anspruch zu nehmen.

Zu höherem Kurs werden für den gleichen Sparbetrag weniger Anteile als zu tieferen Kursen erworben. Man kauft sie günstiger als zum Durchschnittspreis ein: Neben dem unten angegebenen, hier ein einfaches Beispiel: Für 1.000 Euro werden bei einem Kurs von 10 Euro pro Anteil logischerweise 100 Anteile erworben (1.000 Euro / 100 Euro / Anteil = 100 Anteile).

Bei einem zweiten Kauf werden wieder 1.000 Euro eingesetzt.

Der Kurs liegt dieses Mal allerdings um 50 Prozent tiefer bei 5 Euro pro Anteil. Dieses Mal werden also doppelt so viele Anteile, also 200, erworben (1.000 Euro / 5 Euro / Anteil = 200 Anteile).

 

Fazit:

Für 2.000 Euro (2 x 1.000 Euro) werden somit insgesamt 300 Anteile eingekauft, der Durchschnittskurs (das arithmetische Mittel) errechnet sich in diesem Beispiel mit 7,50 Euro pro Anteil (10 Euro pro Anteil + 5 Euro pro Anteil (= 15 Euro pro Anteil) geteilt durch 2 [Käufe]). Setzt man nun alternativ die 2.000 Euro zum Durchschnittskurs, also zu 7,50 Euro pro Anteil ein, so ergeben sich 266,667 Anteile. 33,333 Anteile oder 11,11 Prozent weniger als in der Summe der beiden Käufe.

Der Cost-Average-Effekt tritt beim Kaufen immer im positiven Sinne auf. Beim Verkaufen, beispielsweise bei einem Entnahmeplan, bei dem jeden Monat Anteile für denselben Entnahmebetrag veräußert werden, arbeitet dieser Effekt gegen den Anleger. Hier gilt es, Anteile zu vermeintlich günstigen Gelegenheiten zu verkaufen, um mit den Erlösen die Zeit bis zur nächsten Entnahme zu überbrücken.

Sobald Schwankungen, die ja charakteristisch für die Börse sind, auftreten, zeigt sich ebenfalls dieser Effekt. Je größer die Schwankungen, desto größer ist auch der positive Effekt, also das Mehr an Anteilen gegenüber dem Durchschnittskurs (dem arithmetischen Mittel).

 

Anlagenbetrag
in Euro
Preis / Anteil
in Euro
Erworbene Anteile
2000,00 7,50 300,00
1000,00 10,00 100,00
1000,00 5,00 200,00
2000,00 7,50 300,00

 

COST-AVERAGE-EFFEKT

Beispiel: Fallend schwankende Kurse

Argumente: Der Cost Average Effekt

 

 

Anlagenbetrag
in Euro
Preis / Anteil
in Euro
Erworbene Anteile
2400,00 8,83 294,61
200,00 15,00 13,333
200,00 11,00 18,182
200,00 7,00 28,571
200,00 11,00 18,182
200,00 9,00 22,222
200,00 7,00 28,571
200,00 5,00 40,000
200,00 9,00 22,222
200,00 8,00 25,000
200,00 6,00 33,333
200,00 8,00 25,000
200,00 10,00 20,000
2400,00 8,83 294,61

 

Wert der Anlage 2.946,18 (294,618 x 10,00)
Wertsteigerung 546,18 / 22,76 %
Kauf zum Durchschnittskurs 271,801 Anteile, 22,817 Anteile oder 7,74 % weniger



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